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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

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Seid bereit - Jesus kommt wieder! PDF Drucken E-Mail

Seid bereit - Jesus kommt wieder!

Matthäus 24,32-44



„Wann und wo sehen wir uns wieder?“ heißt es oft, wenn Freunde schweren Herzens voneinander Abschied nehmen.
So hat Jesus auch empfunden. Ihm fiel der Abschied von seinen Jüngern nicht leicht. Darum finden wir viele Aussagen in der Bibel, in denen Jesus davon spricht, wie und wo er wiederkommen wird. Matthäus hat uns eine solche Begebenheit aufgeschrieben, in der Jesus uns etwas über seine Rückkehr verrät:

Der Feigenbaum soll euch dafür ein Beispiel sein: Wenn seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, dann wisst ihr, dass es bald Sommer ist. 33 Wenn nun all diese Ereignisse eintreffen, könnt ihr sicher sein: Das Kommen des Menschensohnes steht unmittelbar bevor. 34 Ja, ich sage euch: Dieses Volk wird nicht untergehen, bevor das alles geschieht. 35 Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber gelten für immer. 36 Niemand weiß, wann das Ende kommen wird, weder die Engel im Himmel noch der Sohn. Den Tag und die Stunde kennt nur der Vater. 37 Wenn der Menschensohn kommt, wird es auf der Erde zugehen wie zur Zeit Noahs, 38 als die große Flut hereinbrach. Damals dachten die Menschen auch nur an Essen, Trinken und Heiraten. Selbst als Noah in die Arche stieg, 39 glaubten die Leute nicht an das Unheil, bis die Flut sie alle mit sich riss. So wird es auch beim Kommen des Menschensohnes sein. 40 Zwei Männer werden auf dem Feld arbeiten. Der eine wird angenommen, und der andere bleibt zurück. 41 Zwei Frauen werden Getreide mahlen; die eine wird angenommen, die andere bleibt zurück. 42 Deshalb seid jederzeit bereit! Denn ihr wisst nicht, wann euer Herr kommen wird. 43 Eins ist sicher: Wenn der Hausherr wüsste, wann ein Dieb bei ihm einbrechen will, würde er wach bleiben und sich vor dem Einbrecher schützen. 44 Seid also zu jeder Zeit bereit, denn der Menschensohn wird gerade dann kommen, wenn ihr am wenigsten damit rechnet!



Jesus nennt hier den Feigenbaum als ein Zeichen, an dem wir sehen sollen, wann er wiederkommen wird. Der Feigenbaum mit seinen Früchten ist ein Bild aus der Natur. Es beschreibt den Gang der Dinge. Jahr für Jahr können wir dasselbe beobachten: Im Frühjahr beginnt alles zu blühen. Es bilden sich die Blüten und daraus wachsen dann die Früchte. Diese Gesetzmäßigkeit wiederholt sich ganz selbstverständlich von Jahr zu Jahr. So selbstverständlich dürfen wir sicher sein, dass auch Jesus einmal wiederkommen wird. Doch wofür steht hier der Feigenbaum? Den sehe ich im Zusammenhang mit der anderen Aussage Jesu, wo er sagt: „Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht“!

Schon viele Generationen haben sich an dieser Aussage die Köpfe zerbrochen. Auch die Jünger damals haben sie auf sich bezogen. Sie gingen davon aus, dass sie Jesu Rückkehr noch erleben würden. Nur: bis heute ist Jesus noch nicht wiedergekommen! Worauf bezieht sich dann die Aussage vom Geschlecht, das nicht untergehen wird?
In der Bibel steht der Feigenbaum oft für das Volk Israel. Wenn Jesus an dieser Stelle das Volk Israel mit dem Bild des Feigenbaums als Zeichen für sein Kommen vergleicht, ergibt sich daraus die Folgerung: Jesus teilt uns mit, dass wir an der Existenz seines Volkes ablesen können, dass er wiederkommen wird. Mit anderen Worten: Das Geschlecht der Juden, das Volk seines Bundes, wird nicht vergehen, bis er wiederkommt.

Vor vielen Jahren gab es einmal einen Aufkleber, auf dem war eine Uhr abgebildet und daneben stand der Satz: „Israel ist der Zeiger an der Weltenuhr Gottes“.

Wie viele Diktatoren und Völker haben bereits versucht, das Volk Gottes auszulöschen? Wie viele versuchen es heute und werden es morgen noch versuchen? Und doch hat dieses kleine Volk bis heute allen Weltmächten getrotzt. So regelmäßig, wie sich die Jahreszeiten abwechseln, so regelmäßig scheiterten bislang alle  Versuche, das Volk Gottes aus der Welt zu schaffen. Und dasselbe können wir an der Christenheit, dem Volk des neuen Bundes, auch beobachten. Gott gibt uns in dem Überleben seiner Kinder ein klares Zeichen: Ich komme wieder!

Ein zweites Zeichen, das Jesus uns für seine Rückkehr nennt, ist das Zeichen Noahs. Was war das Besondere an der Zeit Noahs?

Es gab viele Menschen auf der Welt. Diese Menschen lebten nicht schlecht, sie aßen und tranken, berauschten sich mit Alkohol und Sex. Gott interessierte sie nicht. Es gab nur eine Ausnahme: Noah. Der musste dafür kräftig Hohn und Spott einstecken. Ja:
„Noah baute eine Arche sich, die Leute dachten: Bei dem stimmt was nicht“. Noah war ein Exot: Weit weg vom Meer baute er ein riesiges Schiff - dümmer geht es nicht! Was glaubte denn dieser Mann? Wie vertrottelt muss Noah auf seine Zeitgenossen gewirkt haben.

Jesus sagt: Das ist ein weiteres Zeichen für meine Rückkehr:
Es gibt viele Menschen, denen es gut geht. Sie trinken und essen, sie berauschen sich. In ihrem Leben zählen nur Party und Sex. Über alles Heilige machen sie sich lustig - und es wird nur ganz wenige geben, die da nicht mitmachen. Diese frommen Exoten werden die Lachnummer der Gesellschaft, der Stein des Anstoßes sein.

Erkennen Sie unsere Zeit in dieser Beschreibung wieder? Ich schon! Aber so wird es jeder Zeit, jeder Generation in den letzten 2000 Jahren ergangen sein. Es wiederholt sich alles - wie die Gesetzmäßigkeit der Jahreszeiten. Warum sollte sich daran in den nächsten 100 oder 1000 Jahren etwas ändern?

Auch diese Gedanken sind keine Erfindung unserer Zeit! Haben Sie sich dabei schon erwischt: „Wir beten laut: „Herr, komm doch wieder“, und denken leise: „Jetzt noch nicht!“? Wie stark rechnen wir damit, dass Jesus plötzlich vor der Tür steht?
Da kann man nur staunen, wie gut Jesus seine Pappenheimer kennt! Ausdrücklich warnt er davor, dass wir uns bei seinem zweiten Kommen nicht genauso überraschen lassen wie die Frommen bei seinem ersten Kommen:

Denken Sie an die Weihnachtsgeschichte! Da kommen die Sternforscher aus dem Morgenland nach Jerusalem. Weil selbst der Kosmos nicht schweigen kann, wenn Gott Mensch wird, folgen sie dieser Spur zu Jesus. Sie klopfen bei Herodes an. Der schickt sie zu den Frommen, zu den Schriftgelehrten. Sie sind es, die die Bibel im Haus haben. Sie schlagen ihre Bibeln auf - genauer gesagt, sie rollen sie auf. Damals bestanden die Bücher noch aus langen Papierrollen. Die Schriftgelehrten lesen also nach und schicken dann die Sternforscher folgerichtig nach Bethlehem. Dort finden diese Jesus in der Krippe. Zu dieser Krippe kommen auch die Hirten. Aber davon, dass einer von den Frommen, von denen mit der Bibel im Haus, bei Jesus erscheint, lesen wir nichts. Die sind offensichtlich lieber in Jerusalem geblieben.
Manchmal beschleicht mich das beklemmende Gefühl, dass es uns ähnlich ergehen könnte, wenn Jesus wiederkommt. Wir haben die Bibel im Haus, wissen, was Gott gesagt hat - aber rechnen wir damit?


Jesus wusste, wie wir sind. Darum gilt uns heute noch diese Aufforderung: Seid wachsam, damit ihr bereit seid, wenn Jesus kommt!
Jesus hat sich nicht auf Jahr und Tag festgelegt. Im Gegenteil: das Einzige, was wir wissen können, ist, dass wir nicht wissen werden, wann er kommt, aber ganz sicher, dass er kommt!
Und dann steht da noch die bedrückende Aussage von den Arbeitenden: Zwei Männer werden erwähnt, die auf dem Feld arbeiten und zwei Frauen, die Korn malen. Beides sind typische Bilder aus dem damaligen Alltagsgeschäft der Männer und Frauen. Sie arbeiten eng zusammen, tun dasselbe, stehen sich vielleicht auch noch familiär nah. Und dann heißt es Trennung: einer oder eine wird angenommen, der bzw die andere nicht.

Wenn zwei dasselbe tun, muss es noch lange nicht dasselbe sein! Nicht das, was wir tun, was wir leisten, was wir uns verdient haben, wird die Eintrittskarte in Gottes neue Welt sein! Entscheidend ist die Beziehung, die wir zu Jesus haben: Der Glaube, das bedingungslose Vertrauen zu Jesus, ist der Schlüssel zur Ewigkeit. Man kann getauft sein, aktiv in einer Gemeinde mitarbeiten - man kann alles tun, was die anderen auch tun, die an der Arbeit im Reich Gottes stehen. Doch an meiner Beziehung zu Jesus wird sich entscheiden, ob ich angenommen bin oder nicht.

Das ist eine Mahnung für unsere Gesellschaft. Es kostet nichts, in eine Gemeinde zu gehen. Keiner bekommt mit, wie ernst mir meine Beziehung zu Jesus ist. Locker kann man äußerlich überall dabei sein - und innerlich so weit weg. Diese Umstände sind ein Kennzeichen unser Zeit -  das auch typisch für die Zeit ist, in der Jesus wiederkommen wird.
Ob Jesus doch heute schon wiederkommt? Oder morgen, oder…
Ich weiß es nicht. Aber ich will mich an den Zeichen unserer Zeit erfreuen, die mir bestätigen, dass Gottes Wort unverändert gültig ist. Und ich will Jesu Aufforderung nachkommen, wachsam zu bleiben, bereit zu sein, wenn er wiederkommt.

 
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Das Wort

Das Wort für Samstag, 19. August 2017

Salomo betete:

Gib du deinem Knecht doch ein verständiges Herz, dass er dein Volk zu richten versteht und unterscheiden kann, was gut und böse ist.

1. Könige 3,9

Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

Kolosser 3,2

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