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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

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Siegertypen (Überwinder) gesucht! PDF Drucken E-Mail

Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes.
Offenbarung 3,12




Das erste Wort, das mir auffällt, ist die Überwindung. Meine Gedanken sind sofort bei meinem inneren Schweinehund. Es sind die Themen, die mich behäbig machen, wenig bis gar nicht motivieren, etwas anzufassen, weil es einfach mühsam ist - und weil es keinen Spaß macht.


Der Hometrainer z. B. steht seit einigen Wochen in der Wohnung. Der Wille zum Training war da. Gedanklich bin ich auch fast jeden Tag gefahren - aber mich zu überwinden, wirklich zu fahren, dazu kam es selten. Unglaublich fantasievoll wären die Gründe, würde ich sie alle aufschreiben.


Unter dem Strich bleibt: ohne Fleiß kein Preis.Es hilft mir nicht, es bringt mich nicht weiter, wenn ich nichts tue. Nur wenn ich mich überwinde, dann habe ich auch etwas davon. Tue ich es nicht, muss ich die Zeche dafür zahlen.Im Reich Gottes ist das im Prinzip nicht anders. Nur die Folgen können schwerwiegender sein.


In der Offenbarung spricht Jesus sieben Gemeinden direkt an. In sieben Musterfällen wird uns beispielhaft genannt, worauf man als christliche Gemeinde sorgfältig achten sollte. Positiv hervorgehoben wird hier die Gemeinde in Philadelphia. Von ihr heißt es (8):

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

Ein paar Zeilen später steht:

Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er 30 soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes.

In die Gemeinde hatte sich eine Irrlehre eingeschlichen. Es gab da einige, die vorgaben, etwas zu sein, was sie nicht waren. Sie begannen offensichtlich Abstriche an Gottes Wort zu machen oder es umzudeuten.

Ganz besonders gefährlich ist sie, wenn sie aus den eigenen Reihen kommt. Wenn Menschen aus dem Kern der Gemeinde anfangen, ihre eigene Auslegung zu finden, eine Auslegung, die sich gut anhört, die Spaß macht und bei der man sich nicht groß überwinden muss. So ähnlich muss es in Philadelphia gewesen sein. Da waren Juden aufgetaucht, die taten nur so, als ob sie Juden seien. Jesus sagt: „Super, dass ihr nicht darauf hereingefallen seid! Ihr habt nicht den leichteren Weg gewählt. Ihr habt die Irrlehre überwunden.“ Und so hört ausgerechnet die Gemeinde mit der kleinen Kraft, dass sie ein Pfeiler, eine tragende Säule im Tempel Gottes ist. Gott selbst schreibt seinen Namen auf diesen Pfeiler.

Die kleine Gemeinde, die sich keinen i-Punkt vom Wort Gottes hat abbringen lassen, wird so zum Orientierungspunkt für alle anderen Gemeinden. Die Gemeindeleitung wird sich damit wenig Freunde gemacht haben - aber das Lob von höchster Stelle zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg waren.

Wer überwindet, der...

Das ist der Schlüssel für eine segensreiche und nachhaltige Gottesbeziehung. Wer treu bleibt, hat es schwerer, aber dafür den HERRN auf seiner Seite.
Ich glaube, dass Jesus uns vor keiner Gefahr mehr gewarnt hat als vor dieser: Seine Worte nicht mehr ernst zu nehmen, sie abzuschwächen, zu verdrehen oder für überholt zu erklären. Es gibt nichts Gefährlicheres für Nachfolger Jesu als eine verfälschte Lehre.

Gibt es etwas, wo heute bei Ihnen die Überwindung gefragt ist?
Lassen Sie sich motivieren, alles auf Jesus zu setzen und es lieber mit Menschen als mit dem Herrn der Welt zu verscherzen!

 

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erstellt für ERF (Wort zum Tag) 18.6.17

 

 
Das Märchen vom guten Hirten PDF Drucken E-Mail

Ich bin groß geworden mit dem Bild des guten Hirten, wie er sein Schaf auf seinen starken Armen trägt. Was ist im Laufe der Jahre daraus geworden? Ich möchte es einmal provozierend so beschreiben:

Der gute Hirte steht für einen Gott, der sich um alles kümmert. Ein kleines Wehwechen - und er ist zur Stelle. Eine Sorge - und ich spüre seine Streicheleinheit. Eine Not - und er schaltet sie ab. Der gute Hirte ist zu einem Bild für die beste Versicherung geworden, die man sich vorstellen kann: Eine Rundum-Wohlfühlversorgung zum Nulltarif. Doch wehe, der gute Hirte packt nicht in Watte ein! Dann wird er mit Vorwürfen und Gebeten bombardiert, weil er seiner Pflicht nicht nachkommt. Er muss mich ja tragen - durch dick und dünn. Immer. Mein Wohlergehen - dafür ist er zuständig.

Das biblische Bild des guten Hirten ist manchmal zu einer Wunschvorstellung verkommen. Diese Vorstellung hat sich tief eingebrannt und ist bei dem Wort „Hirte“ sofort allgegenwärtig. Aber genau das ist ein Märchen. Versuchen wir einmal genau hinzusehen, wie der Hirte seinen Hirtendienst in Johannes 10,11-16 beschreibt:


Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.


Schnell stelle ich fest, was so gar nicht in mein früheres Bild vom guten Hirten passt: Seine Absicht ist es nicht, mich auf Wolke 7 durchs Leben zu tragen. Seine Mission ist, mich zu retten. Dafür hat er alles gegeben: sein eigenes Leben!
Bin ich gerettet, habe ich mich in seine Herde rufen lassen, ist es meine Aufgabe, ihm zu folgen, auf seine Stimme zu hören und mich von ihm führen zu lassen.


Es geht nicht zuerst um mein Wohlbefinden, sondern darum, auch andere zu retten, zurück zur Herde zu holen. Der Hirte sieht die, die verirrt sind. Der Hirte liebt sie. Der Hirte will sie alle! Meine Reaktion auf meine Rettung darf nicht sein, mich damit zufriedenzugeben, in Watte einpackt auf den Himmel zu warten, sondern in den Fußstapfen des Hirten mitzugehen, andere zu suchen.

Genau das kann ich in der Herde des guten Hirten nun ohne Angst tun. Jetzt bin ich nicht mehr allein, nicht ohne Hilfe, wenn Gefahren drohen. Da bin ich im Blick des guten Hirten, der uns kein ruhiges Leben, aber eine sichere Ankunft in „seinem Stall“ versprochen hat. In dieser Herde unterwegs zu sein heißt für mich: „… und wenn ich dann gestorben bin, lebe ich glücklich in alle Ewigkeit.“

 
Freundschaft PDF Drucken E-Mail

Unsere Tochter hatte vor vielen Jahre in der Schule eine Klassenkameradin, von der sie als ihre beste Freundin bezeichnet wurde.
Das Kuriose daran war, dass unsere Tochter das zwar hörte, aber nicht erlebte.
Die Freundschaft gestaltete sich so, dass die Freundin immer nur dann auf der Matte stand, wenn es ihr schlecht ging und sie jemanden zum Sich-Ausheulen brauchte.
War das nicht der Fall war, kannte

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Regeln PDF Drucken E-Mail

Gibt es etwas Schöneres als Gesetze, Gebote und Regeln?
Kaum einer wird diese Frage spontan mit „Ja“ beantworten. Zu oft kann man sich an Regeln reiben und Gesetze als Einschränkung der persönlichen Freiheit erleben.

Doch: Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe keine Straßenverkehrsordnung. Rechts vor links gibt es nicht, Ampeln und Vorfahrtsregelungen sind völlig unbekannt. Was gäbe das für ein heilloses Durcheinander an stark befahrenen Kreuzungen im Berufsverkehr!

Oder es gäbe keine

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Heimat haben PDF Drucken E-Mail

Wir sind im Sommer umgezogen. In eine neue Stadt, in ein völlig neues Umfeld. Fast alles ist anders und fremd.
„Wo bin ich zu Hause?“ fragen wir uns. Noch stärker erleben das unsere Kinder, die nicht mehr mit umgezogen sind: Fahren sie nach Hause oder fahren sie jetzt die Eltern besuchen? Was heimatlos sein bedeutet, erlebt, wer seine Heimat verlässt.

Wir sind schon mehrmals umgezogen. Eine Definition von Heimat habe ich

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Nur EIN Leben PDF Drucken E-Mail

Wenn Sie nicht zu dem Personenkreis zählen, der seinen Urlaub oder seine Anschaffungen aus der Portokasse zahlen kann, kennen Sie vielleicht dieses Szenario:
Da hat man sich mühsam den Betrag für ein Auto angespart und jetzt ist der Tag X da. Die Entscheidung muss fallen: Wofür gebe ich mein Geld aus?
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Das Wort

Das Wort für Montag, 24. September 2018

Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem Herrn, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.

Jesaja 55,7

Der Zöllner stand von ferne, wagte nicht einmal seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig!

Lukas 18,13

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