Schlagzeilen
Nur Mutter sein? PDF Drucken E-Mail

Frage:

Mich beschäftigt sein längerem das Thema "Mutterschaft & Berufstätigkeit". Leider finde ich keine abschliessende Lösung [...]  Als gläubige Christin weiss ich jedoch nicht, ob ich wirklich ausser Haus arbeiten  und mein Kind in fremde Hände geben darf. [...] Wie seht Ihr das? 


 

Du stellst Dir eine sehr wichtige Frage, denn wir leben in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft total hilflos und orientierungslos geworden ist. Um so wichtiger ist es, zurück zur Quelle zu gehen, zu fragen, wozu hat Gott uns (Mann und Frau!!) geschaffen. Ich bin davon überzeugt, dass wir nur da eine erfüllende Antwort finden, wo wir möglichst weit an den Lebensstil herankommen, zu dem Gott uns als Mann und als Frau geschaffen hat. Ich denke, dass es in unserer Zeit auch in dieser Beziehung schwer geworden ist, gottgemäß zu leben - und auch zu erkennen, wo die eigene Motivation her kommt.

Darum möchte ich Dir ein paar - wie ich finde sehr wichtige - grundlegende Gedanken zu der Thematik Frau/Mutter-sein weitergegeben. Ich hoffe und bete, dass sie Dir helfen, eine Antwort für Dich zu finden und freue mich auch über Rückfragen, Kritik oder Anregungen dazu!


Zurück zu den Anfängen!
-----------------------
Als die ganze Welt - und damit auch der Mensch - noch gut war, da gab es keinen Geschlechterkampf, keine Identitätskrisen und auch keine Probleme mit der Selbstannahme. Im Paradies war es gut, perfekt. Doch dann kam die Sünde und mit ihr die Katastrophe in unsere Welt und unser Menschsein hinein, die alles auf den Kopf stellte:

Indem der Mensch Gott den Rücken zukehrte und sich für den Weg der Schlange, den Willen Satans, entschied, wurde alles anders. Bis heute sehen und erleben wir die Auswirkungen, die aus allem Positiven Negatives machten.
An dem was Gottes Gebote heute noch zählen, kann man das ebenso gut sehen, wie an dem verlorenen gegangenen Selbstverständnis von Mann und Frau. Je weiter wir uns vom Ursprung entfernen, umso größer und oft um so vergeblicher wird die Suche nach der Rolle der Frau und der Rolle des Mannes in dieser Welt.

Die erste - heute schon nicht mehr immer selbstverständliche Feststellung lautet:
==> Gott schuf den Menschen - er schuf ihn als Mann und als Frau. (1. Mose 1,27)

Mann und Frau sind völlig unterschiedlich geschaffen und werden in der Ehe doch eine Einheit.
Mann und Frau sind von Gott gleich wertvolle Geschöpfe, aber dazu geschaffen, unterschiedliche Aufgaben wahrzunehmen. Wie kam es dazu, dass das heute kaum noch gesehen wird? Denn das ist mit ein Grund dafür, dass Mütter es mehr oder weniger schwer erleben, "NUR" zu hause für die Kinder dazu sein:


Von Gott gedacht: - Geschaffen als Mann und als Frau
---------------------------------------------------------------------
Das Geheimnis der Ehe ist die einzigartige Verschmelzung, die die Trennung in zwei Menschen wieder  aufhebt. In der sexuellen Vereinigung von einem Mann mit seiner Frau stellt Gott diese vor ihm nicht mehr trennbare Einheit wieder her. Doch damit hatten die Menschen zu allen Zeiten Probleme.  Die Geschichten mit den vielen Frauen, die früher ein Mann  haben konnte, entsprechen genausowenig der Schöpfung Mensch wie alle sexuellen Verirrungen und Mißbräuche.
Auch der Versuch, Mann und Frau gleichzuschalten, sie in allen Bereichen, vom Haushalt bis in den Beruf miteinander wertend zu vergleichen, entspricht nicht dem, was Gott geschaffen hat, sondern was der Mensch daraus gemacht hat.

Von Gott gedacht: Geschaffen als Ebenbild Gottes
---------------------------------------------------------------------
Mann und Frau sollen das Ebenbild Gottes widerspiegeln - und zwar gemeinsam. Selbst die größte Leistung des Mannes entspricht nicht mehr dem Ebenbild Gottes, als die Leistung der Frau. Dort, wo das Zusammenspiel von Mann und Frau klappt, da wird an beiden deutlich, wie Gott ist.
Es muß nicht gleich ein Biologiestudium sein, und man muß auch nicht wissen, daß nur ein einziges Chromosom den Ausschlag gibt, ob man einen Mann oder eine Frau vor sich hat. Man braucht nur ein gesundes Auge und ein gesundes Ohr, um zu sehen und zu hören, daß es da Unterschiede gibt. Und von beidem hat Gott uns gleich zwei gegeben!
Der Körperbau des Mannes ist für schwerere Arbeit ausgelegt, als der der Frau. Dafür ist nur der Körper der Frau in der Lage, Kinder zu gebären und sie solange zu ernähren, bis sie andere Nahrung zu sich nehmen können. Das hat Gott so geschaffen. Und das ist gut so - bzw. es wäre gut, wenn es noch so wäre. Dazu gleich noch mehr.

Von Gott gedacht: Geschaffen zum Erschaffen
-----------------------------------------------------------
Der Mensch darf zum Schöpfer werden. Wo Mann und Frau miteinander verschmelzen, gibt Gott seine ganze Schöpferkraft weiter. Es kann neues Leben entstehen. Daß wir fruchtbar sein sollen, ist nicht nur eine theoretische Anordnung Gottes, sondern das hat er schöpfungsmäßig in uns hineingelegt: wir dürfen das - und wir sollen es.  Und wo wir es tun, freut sich Gott, weil da sein Wille geschieht.
Um dem Schöpfungsauftrag uns „zu vermehren“ nachkommen zu wollen, müßte es im Bevölkerungsdurchschnitt mehr als 3 Kinder pro Paar geben. 2 reichen nicht einmal um den „Bestand“ zu sichern. Da nicht alle Menschen die statistische Lebenserwartung auch erreichen, wird selbst bei einem Durchschnitt von 2 Kindern die Bevölkerungszahl immer noch sinken. In Deutschland haben wir derzeit eine Kinderquote von nur 1,34 Kindern je Frau.
Das es dazu gekommen ist, macht uns deutlich, wie weit unsere Gesellschaft sich von Gott entfernt hat. Die Politik versucht verzweifelt etwas dagegen zu tun, doch das kann nicht funktionieren, solange sie versucht, den Teufel mit dem Teufel auszutreiben. Der größte Teil der westlichen Welt dient immer mehr dem Teufel in einer einer glänzend-göttlichen Form, den die Bibel Mammon nennt - Geld regiert die Welt.

Auf der einen Seite stellt Geld oft das Problem dar, um ein ja zu Kindern zu bekommen,  auf der anderen Seite ist  gerade  aber auch das Geld selber das Problem, denn: Nur wer mit Arbeit Geld verdient und sich so dem Mammon unterwirft, zählt etwas in unserer Welt.
Vor Gott gibt es diese Gleichung nicht! Der Gott Mammon ist zum weltweit verbindlichen Maßstab geworden. Er hat nicht vor dem Mann- und auch nicht vor dem Frausein halt gemacht.
Damit will ich nicht sagen, daß Frauen generell nicht arbeiten dürfen. Viele müssen es, viele sind aus unterschiedlichsten Gründen auf ein eigenes Einkommen angewiesen - und nicht alle gehen einer bezahlten Arbeit freiwillig nach, sondern tun es, um mit Kindern und Familie über die Runden zu kommen.

Die Huldigung an den Mammon geht soweit, daß man in den reichsten Ländern der Erde immer noch ungeborene Kinder aus finanziellen Gründen umbringt.
So hart es klingt - aber das ist zuerst der Verantwortungsbereich der Frau! Wo Gott einer Frau ein Kind anvertraut, da läßt er es in einem geschützten, von der Außenwelt noch nicht erreichbaren Raum, der Gebärmutter,  wachsen. Daran kann man normalerweise nicht  ohne Einverständnis oder Wille der Frau etwas ändern.
Frauen haben das Privileg und damit die Verantwortung, für Nachwuchs, für Vermehrung zu sorgen. Und da wird Gott zuerst bei den Frauen nachfragen, wie sie der Aufgabe nachgekommen sind. (Die Männer kommen nicht ungeschoren davon - sie werden zuerst vor Gott Rechenschaft ablegen müssen, wie sie ihrer Familie vorstanden, aber das ist ein anderes Thema, das hier zu weit führt).

Vielleicht ist gerade unser Nachwuchsproblem in Deutschland der Punkt, an dem der Egoismus des Menschen und sein anhaltendes Opfer für den Götzen Mammon am deutlichsten sichtbar wird.
Wie oft opfert man (Frau) so seine Zukunft für den Götzen Mammon?
Dabei hat Gott sich die Frau ganz anders gedacht, sie ganz anders geschaffen!
Gott will nicht, dass die Frau mit Dornen und Disteln, mit dem Streß des Arbeitsalltags ihr Leben verbringt. In der Schöpfung selber hat Gott der Frau ein Vorbild gegeben, wie sie ihr Frausein leben kann: Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Morgen und setzte den Menschen darein, den er gemacht hatte. (1. Mose 2,8)

So negativ, wie sich heute oft die Berufung der Hausfrau darstellt, ist sie nur unter der Herrschaft der Sünde geworden. Denn Gott war sich selber dafür nicht zu schade: Tagelang mühte Gott selber sich damit ab, um dem Menschen eine Heimat, ein Umfeld zu schaffen, in dem wir uns wohl fühlen können. Paradiesische Zustände hat Gott geschaffen - ok, es war ja auch das Paradies - .... aber das hat Gott so viel Mühe gekostet, daß er danach erstmal einen Tag ausruhen mußte!
Daran dürfen alle Frauen und Mütter denken, wenn das nächste Mal das Chaos über sie hereinbricht, wenn die Wäscheberge unaufhaltsam wachsen und von dem in stundenlanger Arbeit vorbereiteten Essen nur noch ein großer Berg dreckiges Geschirr übrig ist.
Gott kann da mitfühlen! Er hat auch aus einem Chaos ein Paradies gezaubert  - und genau diesen Teil seiner Ebenbildlichkeit hat er euch in die Wiege gelegt! Und wenn ihr nicht mehr aus noch ein wißt, nehmt die Bibel in die Hand und lest die Zeilen von dem Tohuwabohu, dem totalen Chaos, aus dem Gott den Garten Eden, die Heimat für seine Menschen erschuf.

Der Adel des Frauseins in der Rolle der Mutter kommt auch in diesem Bibelstellen zum Ausdruck:

  • Eine anmutige Frau erlangt Ehre; aber die Tyrannen erlangen Reichtum.  Sprüche 11,16    
  • Anmut kann täuschen, und Schönheit vergeht wie der Wind - doch wenn eine Frau Gott gehorcht, verdient sie Lob!   Sprüche 31,30
  • “Hanna, warum weinst du?” fragte Elkana dann. “Du ißt ja gar nichts. Bist du so traurig, weil du keine Kinder hast? Bin ich dir denn nicht viel mehr wert als zehn Söhne?” versuchte er sie zu trösten. 1. Samuel 1,8


Wer hat noch Verständnis dafür, wenn Frauen darunter leiden, daß sie kinderlos leben - wo soviele kinderlos leben wollen...

Und wenn die Kinder dann doch da sind, sind sie dann gewollt? Erleben sie dann Mütter und Väter, die ihnen die Ebenbildlichkeit Gottes vorleben? Erleben Kinder Kindheit, eine Mama, die Zeit für sie hat, die ihnen die wirklich wichtigen Dingen beibringt und Eltern, die Zeit für Kinder haben, auch Zeit zum spielen und lachen? Kinder ja - aber dann möglichst schnell weg mit ihnen, in Kindergrippen, -horte, Tagesstätten. Was für ein Familienbild bekommen solche Kinder?
Wo gehen solche Kinder mit ihren Fragen, Wehwehchen und Problemen hin?
Wo erleben diese Kinder, Teenager und Jugendlichen Familie und ein Rundherum angenommen-sein?

Wo Frauen ihrer schöpfungsgemäßen Aufgabe nicht mehr nachkommen - die Mitschuld der Männer führe ich aus Zeitgründen nicht aus -, geht eine Gesellschaft kaputt.  Sie funktioniert genausowenig wie ein Staubsauger, der mit zwei Motoren auskommen will, dabei aber auf das Saugrohr verzichtet.  Es geht einfach nicht. Der Sinn ist verfehlt!
Weil sich schon alles ums Geld dreht,  versucht man nun auch mit Geld Kinder zu erkaufen. Kind und Karriere ist das Schlüsselwort unserer Zeit. Man will für alle Mütter einen (bezahlten) Arbeitsplatz.


 

Frausein - wie Gott sich das gedacht hat, funktioniert anders:

=> Frauen, wie Gott sie schuf, definieren sich über Kinder - Küche - Kirche




Frauen, wie Gott sie schuf - erziehen im Schweiße ihres Angesichts
---------------------------------------------------------------------

Erziehungsarbeit, Kinderarbeit ist eine so schwere Arbeit, daß sie für viele Männer zu schwer ist. (Das ist kein Witz! )
Gott hat der Frau nicht die Aufgabe gegeben, die am leichtesten ist, sondern die, die sie in der Regel am besten erledigen kann, weil er sie dafür geschaffen hat.  Es ist ein Irrtum zu glauben, daß nur Männer im Schweiße ihres Angesichts arbeiten. Heute tun das bei uns sowieso nur noch die wenigsten. Die Frauen, die ein „Ja“ zu ihrem Frausein haben, das sind die eigentlichen Schwerstarbeiter unserer Gesellschaft. Und wenn sie gut sind, wächst eine Generation heran, auf die man sich verlassen kann.

Frauen, wie Gott sie schuf: - schaffen allem Undank zum Trotz eine Heimat für die  Familie
---------------------------------------------------------------------
Mütter und Hausfrauen sind bewundernswerte Leute. Obwohl sie zu den verachtetsten Menschen unserer Zeit gehören („Was du arbeitest nicht...?“), sind sie die letzten Festungen unserer Gesellschaft.

Frauen, wie Gott sie schuf: - haben Zeit (nicht nur) Kindern von Gott zu erzählen
---------------------------------------------------------------------
Vor einiger Zeit klagte mir jemand, wie schwer es sei, in der Gemeinde noch Frauen zu finden, die etwas tun können, weil viele einer bezahlten Arbeit nachgehen. Selbst wenn keine eigenen Kinder da sind, darf „Frau“ sich die Frage stellen: Muß ich 100% berufstätig sein, oder kann ich Gott anders dienen? Unsere Gesellschaft braucht Frauen, die Jesus lieb und Zeit haben, auch um sich um Ausländer, Arbeitslose, Kinder von Müttern, die arbeiten müssen, usw. zu kümmern.  Den eigenen Kindern schulden wir das Evangelium zuerst, aber nicht nur ihnen!
 

Frauen, wie Gott sie schuf: - werden einer Gesellschaft zum Trotz ihrer Verantwortung vor Gott gerecht   
---------------------------------------------------------------------
Die Schlange beißt bis heute die Frau in die Ferse und redet ihr ein, daß sie dazu nicht geschaffen ist. Doch in der Bibel finden wir unzählige Zeugnisse von Frauen, die es anders lebten und darum die Gesegneten waren.
Das Frausein, zu dem Gott Frauen geschaffen hat, ist, ihm mit den Gaben und den Möglichkeiten zu dienen, die er euch in die Wiege gelegt hat. Dasselbe gilt auch für das Mannsein.  Darum höre ich nicht auf, allen Trends zum Trotz, Männern und Frauen Mut dazu zu machen, dass sie leben, wozu sie geschaffen und damit von Gott auch berufen sind!

Grundsätzlich gilt: Nicht die Berufstätigkeit der Frauen ist das Problem unserer Gesellschaft und der  Widerspruch zur Schöpfungsordnung.
Aber wo dieser Lebensstil (die Ausnahme) zur Norm geworden ist, hat in jeder Beziehung der Anfang vom Ende begonnen.
Eine Folge des Sündenfalls ist auch die Krankheit, der Tod, alle Leiden und alle Schmerzen. Darum gehören auch Lebenswege dazu, auf  denen wir das nicht leben können.
Witwen müssen ebenso wie ledige eine Arbeit finden. Ehepartner von arbeitsunfähigen oder arbeitslosen Partnern brauchen eine Möglichkeit, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das alles hat seine Berechtigung und darin kann man ebenso von Gott gesegnet leben.
Ebenso kann es aus ganz verschiedenen Gründen vorkommen, daß Männer Aufgaben aus ihrem Verantwortungsbereich an Frauen delegieren müssen und umgekehrt. Doch diese Ausnahme ist in unserer Gesellschaft zur Regel und die Regel, zu der wir geschaffen sind, zur Ausnahme geworden.
Darum möchte ich auf Grund des Wortes Gottes Mut machen, anders, bibelgemäß zu leben. Unsere Welt braucht dieses Salz dringend, denn wir leben in einer völlig geschmacklosen Zeit!


Bibelgemäß leben heißt für mich an dieser Stelle: Dass die Frau von Gott die Platzanweisung bekommen hat, in der sie für ihre Familie (Kinder) da ist. Erziehung und Weitergabe unseres Glaubens an Jesus ist Aufgabe der leiblichen Eltern (nach dem Vorbild des Vaters im Himmel!). Wie viel Zeit Du dann noch übrig hast und wie Du damit am Besten  anfangen kannst - dazu hoffe ich ein paar Gedankenanstöße gegeben zu haben.
Jesus segne Dich und Deine Familie - und gebe Dir die Ruhe über der für Dich richtigen Entscheidung.

 
Make Text Bigger Make Text Smaller Reset Text Size

CB Login

 

 

 

 

 

Flohmarkt

E-Cards
Lebensbrot.de