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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

Vertrauenskrise PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Der Diesel ist in der Krise. Manipulierte Abgaswerte, Täuschungen von Käufern und Behörden haben das Vertrauen in die Automobilbranche und den Diesel gestört. Doch es ist mehr als ein oberflächlicher Skandal. Es ist ein Symptom für eine Gesellschaft, die sich in einer existenziellen Vertrauenskrise befindet. Ich möchte es am Diesel deutlich machen: „Woran erkennt man, dass ein Diesel-Auto eine Dreckschleuder ist? Antwort: Nicht am Auspuff, sondern an den vorgeschriebenen Grenzwerten.“, so schreibt es Rainer Hank in der FAZ vom 6.8. unter der Übeschrift „Am E-Auto wird die Welt nicht genesen. 
Jeder normal Denkende fragt sich: Wo soll eigentlich der Strom für die vielen E-Autos herkommen? Neue Kernkraftwerke, noch mehr Stromtrassen?
Und warum soll der Diesel auf einmal so gefährlich sein?

Kühe sind gefährlicher als Autos

Der Risikoforscher Gerd Gigerenzer stellt klar: „Kühe sind gefährlicher als Autos“. Er sieht auf die Schadstoffe, die mit der Kuhhaltung verbunden sind und rechnet das um auf die Anzahl der dadurch Verstorbenen (FAZ 8.8.).Ob Klimaveränderung, Gendertheater oder Ehe für alle: Was früher galt, scheint heute nicht mehr zu gelten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Beim genauen Hinsehen bleiben am Ende nur Widersprüche offen. Wem kann man da überhaupt noch vertrauen? 
Das ist eine gute und wichtige Frage! Denn ohne Vertrauen bleiben Angst und Unsicherheit. Das erleben wir, das spüren wir, weil uns das alle betrifft - nicht nur die Dieselfahrer. Ein anderes Wort für Vertrauen ist übrigens Glaube. Probieren Sie aus, welche Auswirkung es auf Ihr Empfinden hat, wenn Sie diese beiden Worte  andersherum gebrauchen, als Sie es sonst immer tun. Das Neue Testamtent kennt dafür nur ein Wort.

Was kann ich noch glauben?

Unsere Vertrauenskrise ist im Grunde eine Glaubenskrise. Wem kann ich noch glauben? Auch für die Kirche gilt: Sie haben viel Vertrauen verspielt. Dazu beigetragen hat auch die bibelkritische Theologie. Wenn Kirchenführer besser als Gott wissen, was er wirklich gemeint hat, stellt sich auch jedem normal Denkenden die Frage: Was kann ich noch glauben, wenn selbst Theologen nicht mehr glauben? „Uns geht es einfach zu gut, darum kommen wir auf solche Ideen“ - so ähnlich las ich es in einem Kommentar im Rahmen der Dieseldiskussion. Ich fürchte, dass der Schreiber recht hat. Weil wir uns keine Gedanken mehr um existenzielle Fragen machen müssen, machen wir uns allerhand andere Gedanken. Dabei kommt nicht viel Sinnvolles heraus. Wichtiger wäre es, sich der Vertrauenskrise zu stellen, wieder eine Atmosphäre zu schaffen, in der man einander vertrauen, einander glauben kann.

Was durch alle Krisen trägt

Was mich durch alle Krisen trägt, ist unverändert das Wort Gottes. Gott hat sich allen Theologien zum Trotz bis heute nicht geändert. Sein Wort gilt. Er ist so vertrauenswürdig, dass ich ihm guten Gewissens glauben kann. Zu Mose hat Gott gesagt: Ich bin (2. Mose 3,14). Jesus hat dieses „Ich bin“ für uns anschaulich gemacht in den „Ich-bin-Worten“ des Johannesevangeliums. Und im Hebräerbrief (13,8) heißt es: „Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“

Die Bibel ist für mich das Fundament der Verlässlichkeit. Sie zeigt mir den Gott, dem ich glauben und vertrauen kann. Ob die Vertrauenskrisen unserer Zeit auch darin ihren Urspung haben, dass unsere Gesellschaft immer weniger diesem Gott vertraut?

 
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Das Wort

Das Wort für Montag, 21. Januar 2019

Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter herauszuziehen, der im Auge deines Bruders ist!

Lukas 6,42

Du bist nicht zu entschuldigen, o Mensch, wer du auch seist, der du richtest! Denn worin du den anderen richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja dasselbe!

Römer 2,1

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