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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

Der Herr meint es gut!! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Sommer + Sonne + Strand (oder Berge) = Urlaub!
So mag es manchen in den Sommerferien ergangen sein. Zumindest erlebten es die, die in den heißen Sommertagen Urlaub hatten. Unser letzter Urlaub an der See war anders. Wir hatten täglich das Meer vor Augen - mussten nur aus dem Fenster sehen. Doch mit dem Tag unserer Anreise stürzten die  Temperaturen ab und mit dem Tag der Abreise stiegen sie wieder. Ganz ehrlich: Obwohl wir schöne und auch trockene Tage hatten, fiel es mir nicht leicht, für diesen Urlaub dankbar zu sein. Der Herr ist gut - das war mir klar, aber dieses "gut sein" hatte ich mir für diese Tage schon etwas anders vorgestellt.
In den heißen Tagen im August machten wir eine Campingtour. Wir waren auf trockenes und nicht zu kaltes Wetter angewiesen. Wie schön war es, bei strahlend blauem Himmel und herrlich warmen Temperaturen so viel Zeit im Freien verbringen zu können. Der Herr ist gut - so hatte ich mir das vorgestellt!


In Klagelieder 3,25 heißt es:

Denn der Herr ist gut zu dem, der ihm vertraut und ihn von ganzem Herzen sucht.



Hm. Heißt dass, dass ich den Herrn im Seeurlaub zu wenig gesucht habe - und dass das im August besser geklappt hat? So schnell uns solche Gedanken auch kommen, so falsch sind sie! Jeremia, der das Buch der Klagelieder geschrieben hat, hatte relativ wenig Grund zur Freude. Seine Aufgabe, als Prophet zu leben, machte man ihm schwer. Garantiert wäre es ihm viel lieber gewesen, wenn Gott sich einige Male mehr deutlich auf seine Seite gestellt hätte. Einen kleinen Einblick in Jeremias Gefühlsleben bekommen wir schon, wenn wir die Zeilen rund um den Monatsspruch lesen. Da heißt es: Darum sagte ich: "Meine Kraft ist geschwunden, und meine Hoffnung auf den Herrn ist dahin. Meine Not ist groß, ich habe keine Heimat mehr. Schon der Gedanke daran macht mich krank. Und doch denke ich ständig daran und liege am Boden."  Aber eine Hoffnung bleibt mir noch, an ihr halte ich fest: Die Güte des Herrn hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf,  es ist jeden Morgen neu! Groß ist deine Treue, o Herr! Darum sage ich: Herr, ich brauche nur dich! Auf dich will ich hoffen. Denn der Herr ist gut zu dem, der ihm vertraut und ihn von ganzem Herzen sucht. Darum ist es das Beste, geduldig zu sein und auf die Hilfe des Herrn zu warten. (Klagelieder 3,18-26)
Jeremia hatte ganz andere Probleme als nur das Wetter! Bei ihm ging es ans Eingemachte. Nichts lief mehr rund - sogar seine Hoffnung auf den Herrn war dahin. Aber Jeremia hielt sich daran fest, dass Gottes Treue groß ist. Er hielt sich an der Gewissheit fest, dass Gott selbst im Leiden mit ihm mit leidet und ihn einmal wieder andere Tage erleben lässt.
Ich finde es beeindruckend und ermutigend, wie Jeremia sein Vertrauen auf Gott auch in schweren Zeiten nicht wegwirft, sondern daran festhält: Ich gehöre zu Gott, ich glaube ihm - und darum ist der Herr gut zu mir, auch wenn ich es momentan nicht fühlen und erleben kann.
Dieses Vertrauen zu Gott, dieses Festhalten an seinem Wort, an seinen Verheißungen wünsche ich uns in schweren Zeiten - und eine leichte, fröhlich beschwingte Dankbarkeit in guten Zeiten! Der Herr segne Sie!

 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 21. August 2012 um 18:42 Uhr
 
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Das Wort

Das Wort für Montag, 18. Dezember 2017

Sadrach, Mesach und Abednego sprachen zum König Nebukadnezar:

Unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König!

Daniel 3,17

Wir können zuversichtlich sagen: »Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.«

Hebräer 13,6

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