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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

Komisch ist... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Vor einiger Zeit fiel mir ein komischer Beitrag in die Hände. Dort lass ich:

Komisch, wie sehr wir uns über die Fehler anderer Menschen aufregen und wie hart wir uns tun, unsere eigenen Fehler zuzugeben.

Komisch,

wie schnell man 20 Euro für Kleinigkeiten ausgibt und wie schwer es fällt, diesen Betrag zu spenden.

 

Komisch, wie schnell 60 Minuten am Fernseher vorbei sind und wir lange es dauert, 60 Minuten mit dem allmächtigen Gott (z.B. im Gottesdienst) zu verbringen.

Komisch, wie leicht es fällt, den neusten Besteller zu verschlingen und wie schwer es fällt, ein Kapitel der Bibel zu lesen.

Das ist doch komisch -  oder etwa nicht?

 

Nein, im Grunde finde ich es nicht komisch. Ehrlich gesagt machen mich solche Zeilen unruhig. Ich fühle mich unwohl, wenn ich das lese. Warum? Weil es mich berührt. Ich finde mich darin wieder. Und ich mag eigentlich nicht zugeben, dass es mir auch so ergeht. Nicht immer, aber rein gefühlsmäßig erlebe ich das zu oft.

Je länger ich darüber nachdenke, umso klarer wird mir, warum das so ist: Diese Aussagen stellen meine Prioritäten in Frage. Sie zeigen mir, wo meine Überzeugung mit meinem Lebensstil in Konflikt gerät.

Ich kann nicht zu meiner Familie sagen: „Ihr seid für mich die Wichtigsten!“, aber dann nie Zeit für sie haben. Oder ich kann nicht sagen: „Ich liebe meinen Beruf!“ - aber wünsche mir nichts mehr, als möglichst schnell meine Zeit da abzusitzen, um anderes tun zu können.

Aber so komisch bin ich manches Mal. So voller Zerrissenheit, das Gute tun zu wollen und es dann doch nicht zu tun. Da ergeht es mir so, wie es Paulus schon an die Christen in Rom geschrieben hat: Ich mache immer wieder dieselbe Erfahrung: Das Gute will ich tun, aber ich tue das Böse. (Römer 7:21)

Wenn ich mich aber dann mit schlechtem Gewissen und zaghaft wieder Gott zuwende, ist es auch komisch.

Denn komisch ist, dass Gott das alles sieht und weiß und mich trotzdem immer noch gern hat. Über dieses „Komisch“ freue ich mich dann - und nehme mir wieder neu vor, dass ich selber nicht mehr so oft so komisch sein möchte.

Egal wie komisch Ihr Tag verlaufen mag: Gott liebt sie - ganz egal, was war!  Und er freut sich, wenn Sie auch etwas Zeit für ihn haben!


 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 13:15 Uhr
 
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Das Wort

Das Wort für Samstag, 21. Oktober 2017

Jesus sprach zu ihm: Zachäus, steige schnell herab; denn heute muss ich in deinem Haus einkehren! Und er stieg schnell herab und nahm ihn auf mit Freuden.

Lukas 19,5-6

Jesus sprach zu Nikodemus:

Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von neuem geboren werden!

Johannes 3,7

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