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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

Ich weiß, was du getan hast! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Undt   

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen. Offenb. 3,8

Vor vielen Jahren erzählte man mir einmal eine Geschichte von einem Jungenstreich. Aus welchem Grund auch immer schrieb jemand auf viele Blätter den Satz: „Es ist alles rausgekommen“. Nicht mehr und nicht weniger. Eines Nachts verteilten die Jungen diese Zettel anoym in den Briefkästen ihres Wohnortes. Die Wirkung war verheerend! Über Nacht brachen in dem Ort Unruhe und Panik aus.  Es sollen sich sogar Menschen das Leben genommen haben, weil sie dachten: "Jetzt wissen alle alles von mir."
Geht es Ihnen auch so, wenn Sie den ersten Teil des Monatsspruches lesen? „Ich kenne deine Werke“, lässt Gott hier der christlichen Gemeinde in Philadelphia ausrichten, so wie er es durch Johannes auch an sechs weitere Gemeinden tat. „Ich weiß, was du getan hast.“ - das ist ein Satz, bei dem man unwillkürlich zusammen zucken kann - selbst wenn man nichts Schlimmes angestellt hat.
Ob die Gemeinde in Philadelphia auch zusammen zuckte? Ich weiß es nicht. Fest steht: sie bekommt eine große Verheißung und ein dickes Lob!

"...denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet"
.

(Lesen Sie dazu den Zusammenhang, in dem diese Aussage steht: Offenbarung 3,7-13.)
Gott weiß, dass diese Gemeinde wenig Kraft hat. Sie ist klein, in den Augen anderer lächerlich. Aber in Gottes Augen ist sie groß. Und das hat einen Grund: Sie hat das Wort Gottes bewahrt, Jesus nicht verleugnet. Obwohl einflussreiche Lehrer kamen, die mit geübter Zunge das Wort Gottes verfälschen wollten, gingen sie ihnen nicht auf den Leim. Sie hatten nicht viel - aber das, was sie hatten, hielten sie fest: den Glauben an das überlieferte Wort Gottes. Und das bedeutete für sie Zukunft und Leben:
Philadelphia  wurde mehrmals von Erdbeben zerstört und lag um  60 v. Chr. - 25 n. Chr. fast ganz in Trümmern. Doch die Stadt wurde immer wieder aufgebaut. Im 1. Jahrhundert n. Chr. sammelte sich hier die kleine, urchristliche Gemeinde. Jene Gemeinde, der Gott hier eine offene Tür voraussagt, die niemand zuschließen kann. Ob die Empfänger dieser Zusage damals die Erfüllung ganz erleben und begreifen konnten, ist zweifelhaft. Aus der Geschichte wissen wir, dass Philadelphia sich als letzte byzantinische Stadt in Kleinasien bis 1390 gegen die Osmanen verteidigen konnte. Als Philadelphia fiel, befand sich das übrige Kleinasien bereits seit etwa 50 Jahren unter osmanischer Herrschaft. Nun wurde Philadelphia umbenannt in Alasehir („Stadt Allahs“). Als der Mongolenkhan Timur (gestorben 1405) die christlichen Gemeinden Kleinasiens vernichtete, wurde Philadelphia - so merkt Ludwig Albrecht in seiner Bibelübersetzung an - wie durch ein Wunder errettet. Die Einwohner der kleinen Stadt haben als einzige mitten unter der muslimischen Bevölkerung der Region den christlichen Glauben bewahrt. Eine christliche Gemeinde ist bis wenigstens zum Anfang des 20. Jahrhunderts belegt.
Was kann so eine „kleine Herde“ ausrichten, die sich nicht irre machen lässt, die am überlieferten Wort Gottes festhält? Sie erlebt in dieser Treue Gottes Macht!
"Ich kenne deine Werke", das gilt auch für unser Leben, für unsere Gemeindearbeiten. Die anderen Gemeinden musste Gott zum Teil scharf kritisieren. Dabei fällt auf, dass Gottes Kritik  keine vernichtende Kritik war. Sie war ein Bußruf, ein Warnschuss Gottes an die Menschen, die in Gefahr standen, sich von ihm zu entfernen.
Gott kennt unsere Wege - und ich wünsche es Ihnen und mir, dass wir den Mut haben, gut hinzuhören, wenn Gott  uns sagt: "Ich weiß, was du getan hast - es ist alles rausgekommen". Dann gibt es eine himmlische Bestandsaufnahme über unseren Glaubenszustand, die objektiv ist und die uns weiterhilft. Denn ob wir dann Korrektur erfahren oder Bestätigung erhalten: Beides soll dazu dienen, auf dem Weg zu Gott zu bleiben oder wieder hinzukommen.
Machen wir es den Christen in Philadelphia nach: Halten wir am Gottes Wort fest - und wir (oder vielleicht auch erst die Generationen nach uns) werden erleben, wie Gott Türen auftun wird.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 19. August 2010 um 20:13 Uhr
 
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Das Wort

Das Wort für Montag, 18. Dezember 2017

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Unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem glühenden Feuerofen erretten, und er wird uns bestimmt aus deiner Hand erretten, o König!

Daniel 3,17

Wir können zuversichtlich sagen: »Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.«

Hebräer 13,6

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