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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

Probieren geht über Studieren PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Undt   

"Probieren geht über Studieren", lautet eine alte Weisheit. Das gilt natürlich nicht immer und für alles. Aber so eine Aussage will Mut machen, mal ein kalkulierbares Risiko einzugehen.

Ich denke da an ein paar Bekannte von mir, die seit vielen Jahren bei mir Rat und Hilfe holen, wenn sie Probleme mit ihrem Computer haben. Als dann ein Neukauf anstand, fragten sie mich, was ich ihnen raten würde, damit sie zukünftig weniger Probleme hätten. Oft schon hatte ich ihnen gesagt, was für sie einfacher und besser wäre und hatte ihnen ein anderes Betriebssystem empfohlen. Denn nicht, was die Masse hat, ist immer das Beste, manchmal liegt die Klasse eben nicht in der Masse.
Aber es kam, wie es meistens geht: Sie hörten sich meinen Rat zwar an - aber kauften dann doch wieder, was alle anderen auch haben. Das hätte mir ja eigentlich egal sein können, wenn sie nicht zwei Tage später wieder bei mir auf der Matte gestanden hätten und laut "Hilfe" gerufen hätten.

Ein paar solcher Kontakte habe ich zurückgefahren. Es ist mir zu anstrengend und zu zeitraubend, mich immer wieder dafür einzusetzen, was andere nicht anders haben wollen. Anstelle mal auszuprobieren, was sich bewährt hat, hält man lieber an dem fest, was alle machen.
Die Begründung ist aufschlussreich: "Da gibt es wenigstens genug Leute, die auch das Problem haben und mir helfen können."
Wer sich lieber so in seinen Problemen weidet, statt Lösungen zu suchen, dem kann man einfach nicht helfen.

Ich frage mich: Wenn es mir schon bei leblosen Computern so ergeht - wie muss sich Gott wohl fühlen, wenn es ihm so mit uns Menschen ergeht? Gott weiß, was gut für uns ist. Er gab uns nicht nur Lebensregeln, sondern ließ sich unglaublich weit zu uns herab. Wurde Mensch, ließ sich verachten, foltern und sogar umbringen. Gott weiß: Das ist die einzige Chance, dass aus unserem verkorksten Leben noch was werden kann. Doch weil die meisten ohne ihn leben und man sich lieber von diesen beraten lässt, weil die ja alle dieselben Probleme haben, statt mal etwas anderes zu wagen, bleibt alles beim Alten. Daran hat sich seit 2000 Jahren nichts geändert. Schon damals sagte Nathanael zu Philippus, als dieser ihm von Jesus erzählte: "Was kann aus Nazareth schon Gutes kommen?"(Joh. 1,46). Keine Erwartung, kein Mut, etwas zu wagen, mal zu probieren, ob da nicht doch Änderung möglich ist.

Philippus ließ nicht locker - und schließlich wagte es Nathanael doch. Und damit kam es zu einer positiven Wende. Probieren geht über Studieren - das gilt auch für die Frage nach dem Sinn und Ziel meines Lebens. Wem vertraue ich mein Leben an, wem glaube ich?
Ich habe es ausprobiert und bin unverändert davon überzeugt, dass Jesus das Beste ist, was mir passieren kann.




Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 04. März 2010 um 16:16 Uhr
 
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Das Wort

Das Wort für Freitag, 20. Oktober 2017

Sieh an mein Elend und mein Leid, und vergib mir alle meine Sünden!

Psalm 25,18

Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

1. Johannes 1,9

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