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Die beste Wahl PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Undt   

 Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Telefonzelle und einer Bundestagswahl? In der Telefonzelle kann man den Hörer aufhängen, wenn man sich verwählt hat!

Wieder einmal stehen Wahlen ins Haus. In vielen Gesprächen und Berichten wird deutlich, dass es jeder weiß: Egal wohin ich mein Kreuz mache,

danach habe ich das Kreuz auch zu ertragen. Denn selbst wenn ich mich mit einem Wahlprogramm noch anfreunden kann, so kann mir keiner garantieren, dass das dort Geschriebene auch wirklich umgesetzt wird. Denn bis heute gilt, was schon Adenauer gesagt haben soll “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?”. 
 So ein Kreuz ist in wenigen Minuten gemacht, aber die Folgen davon haben wir vier Jahre lang zu tragen. Ich kann es keinem verdenken, der sich weigert, sein Kreuz zu machen - auch wenn ich es für die falsche und für eine undemokratische Reaktion halte.

Viel lieber ist mir da ein anderes Kreuz, bei dem ich weiß, was ich davon habe: Da sprach kein Politiker, der viel redete, ohne etwas zu sagen. Wenn er seinen Mund aufmachte, hörte man gespannt zu, sog seine Worte auf. Wenn er handelte, dann beutete er keinen aus, dachte nicht an sich. Sein einziges Interesse waren die anderen. Was Jesus redete, das lebte er! Sein Reden und sein Leben begeisterte und faszinierte die Menschen.

 Damals wie heute ist für mich das Kreuz von Golgatha die erste Wahl. Dabei hat auch dieses Kreuz weitreichende Folgen für mich. Folgen, die mit meinem ganzen Leben zu tun haben. Doch bei diesem Kreuz weiß ich ganz sicher, woran ich bin: Mit der Wahl Gottes zum Chef über mein ganzes Leben kann ich mich nicht verwählen. Schon seit vielen Jahren ist das - neben der Entscheidung für meine Frau - die beste Wahl, die ich je getroffen habe. Denn Jesus fordert nicht zuerst von uns: er gibt sich zuerst für uns. Und wer sein Kreuz bei ihm macht, wer ihn zu seinem Gott wählt, erlebt, was beim Evangelisten Johannes nachzulesen ist:

Wie Mose in der Wüste eine Schlange aus Bronze an einem Pfahl aufrichtete, damit jeder, der sie ansah, am Leben blieb, genauso muss auch Christus (der Menschensohn - am Kreuz) erhöht werden. 15 Jeder, der ihm vertraut, wird das ewige Leben haben. (nach Johannes 3,14-15)
18:28:18
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. November 2009 um 18:28 Uhr
 
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