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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

Andachten
Angedacht - Andachten die zu vielerlei Gelegenheiten entstanden sind, z.B. für Gemeindebriefe, Radio Plassenburg, ERF

Lieber kein böses Erwachen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Undt   

 

 

 

 

Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?
Jeremia 8,9


 

 

Stellen Sie sich vor:
Sie wollen Urlaub in einer Ihnen völlig unbekannten Gegend machen. Die Anreise hat bislang problemlos geklappt. Doch jetzt haben Sie sich hoffnungslos verfahren. Sie wissen nicht mehr, wo sie sind.
Ich habe da eine sehr unbewohnte Gegend irgendwo in Mecklenburg/Vorpommern vor Augen: Schlechte Straßen, wenig besiedelt und wenn, dann nur von ziemlich kleinen Siedlungen. Kein Ortsname sagt mir etwas und die Hinweisschilder helfen auch nicht weiter, weil dort auch nur Orte stehen, mit denen ich überhaupt nichts verbinde.

Was machen Sie, um aus der verfahrenen Situation zu kommen?
Zuerst einmal muss der eigene Standort bestimmt werden. Das geht mit einer herkömmlichen Straßenkarte ebenso wie mit einem Navigationsgerät. Während ich auf der Straßenkarte meinen Ort selbst suchen muss, zeigt mir das Navi dank Satellitenortung, wo ich mich gerade befinde.

Ich nutze in der Regel ein Navi.
Ob Sie es mit Karte oder Navi herausbekommen, ist egal, aber wichtig. Denn ohne den eigenen Standort zu kennen, wird es schwierig bis unmöglich, die richtige Richtung zu finden.
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Haben Sie schon mal versucht, Menschen nach dem richtigen Weg zu fragen? Das kann hilfreich sein - oder aber auch nicht. Manchmal kann man 25 da richtig in die Irre geschickt werden! Ich erinnere mich an einige unfreiwillige Stadtrundfahrten, wo Passanten meinten, es genau zu wissen.Das ist einer der Gründe, warum ich lieber mein Navi dabei habe.

Leider gibt es ein so geniales Teil noch nicht für den Weg durch das Leben. Ich fände das klasse: Morgens das „Lebensnavi" angemacht, kurze Ortung und dann die Erkenntnis: „Hier bin ich jetzt. Ok, ich bin doch etwas zu weit vom Weg zum Leben abgekommen, muss mal eben die Richtung korrigieren!“

Eine Ortungsmöglichkeit für meinen Lebensweg gibt es schon - sie besteht aus dem Worten 35 der Bibel. Sie ist mein Navi durchs Leben. Manchmal komme ich damit nur mühsam weiter. Dann ist es gut, geistliche Berater zu haben, die mir bei der Standortbestimmung und Neuausrichtung helfen können.
Das Risiko dabei ist, dass ich nicht weiß, ob diese Berater den Weg wirklich kennen. Wenn sie nur so tun als ob, können sie zwar richtig überzeugend sein - doch die Zeche habe ich zu zahlen.

Ganz übel erlebte dies das Volk Israel zur Zeit Jeremias. Da gab es viele solcher geistlichen Führer, die das Volk in die Irre führten. Sie kannten zwar die damalige Bibel, aber sie glaubten ihr nicht mehr unvoreingenommen. Sie hatten ihre eigene Lehre entwickelt. Diese Lehre führte das Volk über viele schöne Straßen, lullte es ein in gute Gefühle und versprach die schönste Zukunft. Zu spät kam das böse Erwachen.

Jeremia hatte den Auftrag bekommen, so etwas wie ein richtiger Navigator zu sein. Er sprach Klartext und verschönte die Lage nicht. Verzweifelt warnte er sein Volk, dass es nicht auf die hören solle, die sich als weise ausgaben, obwohl sie längst die Verbindung zu Gott verloren hatten:
„Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?“

Diese Frage Jeremias war ein Versuch, das Volk zu einer himmlischen Standortbestimmung zu bringen, einem Ehrlich-Werden, wie es wirklich um sie aussah. Jeremias Bemühungen blieben sein Leben lang vergeblich. Am Ende verlor Israel sein Land, seine Heimat.
Wie froh bin ich, wenn mir mein Navi zeigt, in welchem Dilemma ich festsitze. Wie dankbar 60 sage ich: Hurra, jetzt finde ich den Weg da heraus!

Ich glaube, dass unsere Christenheit genau das heute so nötig hat wie Israel damals: Eine ehrliche Standortbestimmung aus der Perspektive der Bibel und eine ehrliche Skepsis gegenüber allen, die nur davon reden, dass alles schön und gut ist und gut werden wird.
Darum: Lieber ein dankbares Erschrecken heute, wo ich noch meinen Weg korrigieren kann, als ein böses Erwachen morgen!
( gesendet am 19.6.17 beim ERF, Wort zum Tag)
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 20:56 Uhr
 
Siegertypen (Überwinder) gesucht! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Walter Undt   

Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes.
Offenbarung 3,12




Das erste Wort, das mir auffällt, ist die Überwindung. Meine Gedanken sind sofort bei meinem inneren Schweinehund. Es sind die Themen, die mich behäbig machen, wenig bis gar nicht motivieren, etwas anzufassen, weil es einfach mühsam ist - und weil es keinen Spaß macht.


Der Hometrainer z. B. steht seit einigen Wochen in der Wohnung. Der Wille zum Training war da. Gedanklich bin ich auch fast jeden Tag gefahren - aber mich zu überwinden, wirklich zu fahren, dazu kam es selten. Unglaublich fantasievoll wären die Gründe, würde ich sie alle aufschreiben.


Unter dem Strich bleibt: ohne Fleiß kein Preis.Es hilft mir nicht, es bringt mich nicht weiter, wenn ich nichts tue. Nur wenn ich mich überwinde, dann habe ich auch etwas davon. Tue ich es nicht, muss ich die Zeche dafür zahlen.Im Reich Gottes ist das im Prinzip nicht anders. Nur die Folgen können schwerwiegender sein.


In der Offenbarung spricht Jesus sieben Gemeinden direkt an. In sieben Musterfällen wird uns beispielhaft genannt, worauf man als christliche Gemeinde sorgfältig achten sollte. Positiv hervorgehoben wird hier die Gemeinde in Philadelphia. Von ihr heißt es (8):

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

Ein paar Zeilen später steht:

Wer überwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er 30 soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes.

In die Gemeinde hatte sich eine Irrlehre eingeschlichen. Es gab da einige, die vorgaben, etwas zu sein, was sie nicht waren. Sie begannen offensichtlich Abstriche an Gottes Wort zu machen oder es umzudeuten.

Ganz besonders gefährlich ist sie, wenn sie aus den eigenen Reihen kommt. Wenn Menschen aus dem Kern der Gemeinde anfangen, ihre eigene Auslegung zu finden, eine Auslegung, die sich gut anhört, die Spaß macht und bei der man sich nicht groß überwinden muss. So ähnlich muss es in Philadelphia gewesen sein. Da waren Juden aufgetaucht, die taten nur so, als ob sie Juden seien. Jesus sagt: „Super, dass ihr nicht darauf hereingefallen seid! Ihr habt nicht den leichteren Weg gewählt. Ihr habt die Irrlehre überwunden.“ Und so hört ausgerechnet die Gemeinde mit der kleinen Kraft, dass sie ein Pfeiler, eine tragende Säule im Tempel Gottes ist. Gott selbst schreibt seinen Namen auf diesen Pfeiler.

Die kleine Gemeinde, die sich keinen i-Punkt vom Wort Gottes hat abbringen lassen, wird so zum Orientierungspunkt für alle anderen Gemeinden. Die Gemeindeleitung wird sich damit wenig Freunde gemacht haben - aber das Lob von höchster Stelle zeigt, dass sie auf dem richtigen Weg waren.

Wer überwindet, der...

Das ist der Schlüssel für eine segensreiche und nachhaltige Gottesbeziehung. Wer treu bleibt, hat es schwerer, aber dafür den HERRN auf seiner Seite.
Ich glaube, dass Jesus uns vor keiner Gefahr mehr gewarnt hat als vor dieser: Seine Worte nicht mehr ernst zu nehmen, sie abzuschwächen, zu verdrehen oder für überholt zu erklären. Es gibt nichts Gefährlicheres für Nachfolger Jesu als eine verfälschte Lehre.

Gibt es etwas, wo heute bei Ihnen die Überwindung gefragt ist?
Lassen Sie sich motivieren, alles auf Jesus zu setzen und es lieber mit Menschen als mit dem Herrn der Welt zu verscherzen!

 

______

erstellt für ERF (Wort zum Tag) 18.6.17

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Mai 2017 um 20:57 Uhr
 
Das Märchen vom guten Hirten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Ich bin groß geworden mit dem Bild des guten Hirten, wie er sein Schaf auf seinen starken Armen trägt. Was ist im Laufe der Jahre daraus geworden? Ich möchte es einmal provozierend so beschreiben:

Der gute Hirte steht für einen Gott, der sich um alles kümmert. Ein kleines Wehwechen - und er ist zur Stelle. Eine Sorge - und ich spüre seine Streicheleinheit. Eine Not - und er schaltet sie ab. Der gute Hirte ist zu einem Bild für die beste Versicherung geworden, die man sich vorstellen kann: Eine Rundum-Wohlfühlversorgung zum Nulltarif. Doch wehe, der gute Hirte packt nicht in Watte ein! Dann wird er mit Vorwürfen und Gebeten bombardiert, weil er seiner Pflicht nicht nachkommt. Er muss mich ja tragen - durch dick und dünn. Immer. Mein Wohlergehen - dafür ist er zuständig.

Das biblische Bild des guten Hirten ist manchmal zu einer Wunschvorstellung verkommen. Diese Vorstellung hat sich tief eingebrannt und ist bei dem Wort „Hirte“ sofort allgegenwärtig. Aber genau das ist ein Märchen. Versuchen wir einmal genau hinzusehen, wie der Hirte seinen Hirtendienst in Johannes 10,11-16 beschreibt:


Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht - und der Wolf stürzt sich auf die Schafe und zerstreut sie -, denn er ist ein Mietling und kümmert sich nicht um die Schafe.
Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe.
Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stall; auch sie muss ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte werden.


Schnell stelle ich fest, was so gar nicht in mein früheres Bild vom guten Hirten passt: Seine Absicht ist es nicht, mich auf Wolke 7 durchs Leben zu tragen. Seine Mission ist, mich zu retten. Dafür hat er alles gegeben: sein eigenes Leben!
Bin ich gerettet, habe ich mich in seine Herde rufen lassen, ist es meine Aufgabe, ihm zu folgen, auf seine Stimme zu hören und mich von ihm führen zu lassen.


Es geht nicht zuerst um mein Wohlbefinden, sondern darum, auch andere zu retten, zurück zur Herde zu holen. Der Hirte sieht die, die verirrt sind. Der Hirte liebt sie. Der Hirte will sie alle! Meine Reaktion auf meine Rettung darf nicht sein, mich damit zufriedenzugeben, in Watte einpackt auf den Himmel zu warten, sondern in den Fußstapfen des Hirten mitzugehen, andere zu suchen.

Genau das kann ich in der Herde des guten Hirten nun ohne Angst tun. Jetzt bin ich nicht mehr allein, nicht ohne Hilfe, wenn Gefahren drohen. Da bin ich im Blick des guten Hirten, der uns kein ruhiges Leben, aber eine sichere Ankunft in „seinem Stall“ versprochen hat. In dieser Herde unterwegs zu sein heißt für mich: „… und wenn ich dann gestorben bin, lebe ich glücklich in alle Ewigkeit.“

 
Freundschaft PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Unsere Tochter hatte vor vielen Jahre in der Schule eine Klassenkameradin, von der sie als ihre beste Freundin bezeichnet wurde.
Das Kuriose daran war, dass unsere Tochter das zwar hörte, aber nicht erlebte.
Die Freundschaft gestaltete sich so, dass die Freundin immer nur dann auf der Matte stand, wenn es ihr schlecht ging und sie jemanden zum Sich-Ausheulen brauchte.
War das nicht der Fall war, kannte

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Oktober 2016 um 13:34 Uhr
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Regeln PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   

Gibt es etwas Schöneres als Gesetze, Gebote und Regeln?
Kaum einer wird diese Frage spontan mit „Ja“ beantworten. Zu oft kann man sich an Regeln reiben und Gesetze als Einschränkung der persönlichen Freiheit erleben.

Doch: Stellen Sie sich einmal vor, es gäbe keine Straßenverkehrsordnung. Rechts vor links gibt es nicht, Ampeln und Vorfahrtsregelungen sind völlig unbekannt. Was gäbe das für ein heilloses Durcheinander an stark befahrenen Kreuzungen im Berufsverkehr!

Oder es gäbe keine

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Das Wort

Das Wort für Samstag, 19. August 2017

Salomo betete:

Gib du deinem Knecht doch ein verständiges Herz, dass er dein Volk zu richten versteht und unterscheiden kann, was gut und böse ist.

1. Könige 3,9

Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.

Kolosser 3,2

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