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In acht Lektionen zum Selbststudium oder für Hauskreise: Der Bibelgrundkurs "Gottes Weg zum Heil". Ein chronologischer Überblick, der Gottes Heilsgeschichte von 1. Mose bis zur Offenbarung beschreibt. Mehr...

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Was heißt "Frucht bringen"? PDF Drucken E-Mail

Ein neues Jahr beginnt bei vielen mit guten Vorsätzen, mit den besten Absichten und oft auch mit einem neuen Schwung: Jetzt packen wir es!

Ich habe aufgegeben. Es bringt einfach nichts, wenn ich mich an den Tisch setze und gute Theorien entwickle, was man wie mal tun müsste - natürlich ab morgen. So funktioniert es nicht. Bei mir jedenfalls.
Veränderung braucht Zeit. Es dauert Jahre, bis aus einem hilflosen Säugling ein selbständiger Mensch wird. Es dauert Jahrzehnte, bis am Ende ein Mensch gereift ist, der Verantwortung für sich und sein Umfeld übernehmen kann.
Jede Aussaat von Saatgut führt uns dasvor Augen: Es dauert, bis aus einem Saatkorn etwas wird, von dem man etwas hat.

Dasselbe gilt für den Bibeltext:


Jesus spricht:
Darin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und werdet meine Jünger.
Johannes 15,8



Schon von Anfang an verband ich mit der Aufforderung Jesu, „Frucht zu bringen“, so etwas wie einen Silvestervorsatz: Jesus hat ja recht. Morgen fang ich damit an.Die Folge war: Es kam nichts dabei heraus. Es gelang mir einfach nicht, diesen Hebel umzulegen. Dafür wurde der Frust immer größer. Inzwischen weiß ich, dass es vielen Christen ähnlich ergeht. Es kann sogar so weit gehen, dass man aufgegeben hat Frucht zu bringen, weil es einfach zu stressig ist, immer wieder etwas zu versuchen, was einem nicht gelingt.

Ob es daran liegt, dass die Reihenfolge nicht stimmt? Jesus spricht davon, dass wir Jünger werden. Kennzeichen eines Jüngers ist es, einen Meister zu haben, ein Vorbild, einen Vormacher, mit dem man lebt, von dem man lernt.
Keiner von uns konnte heute beschließen: Morgen bin ich Ingenieur, Mechaniker oder so. Auf den Beschluss folgten Jahre des Lernens bei Menschen, die vormachten, wie es geht. Jahre, in denen wir so lange übten, bis wir es auch konnten.

So jemand will Jesus für uns sein: Einer, der es uns vormacht und bei dem wir üben können. Üben, wie Leben funktioniert. Nur wenige Atemzüge vorher hat Jesus gesagt: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.  Ganz offensichtlich ist das Frucht-Bringen ein rein natürlicher Vorgang. Das passiert sozusagen von selbst, wenn wir mit Jesus leben, an Jesus dranbleiben.

Und darum kann auch nichts dabei herauskommen, wenn wir beschließen: „Ab sofort bringe ich Frucht für Jesus!“ Das ist die falsche Voraussetzung. Richtig muss es heißen: „Ab sofort bin ich ein Jünger Jesu!“. Ich mache ihm nach, was er vormacht. Ich lebe so, wie er lebt, mache seinen Willen zu meinem Willen. Damit beginnt ein lebenslanger Wachstumsprozess. Wer so lebt, muss sich keine Gedanken machen, wie er Frucht bringen kann, die wird einfach wachsen.

Klingt logisch. Ist es auch. Dachte ich zumindest. Dann stolperte ich darüber, dass hier die Frucht vor dem Jünger-Werden erwähnt ist, obwohl Jesus es vorher genau umgekehrt gesagt hat.
Die Lösung ist eigentlich ganz einfach: Sobald ein Mensch den Entschluss fasst: „Ich werde ein Jünger Jesu“ und losgeht, ist er zu einer Frucht des Evangeliums geworden. Die erste Frucht, die ich Jesus bringen kann, bin ich nämlich selbst. Wenn ich meine Vorstellungen, meine Wünsche aufgebe und mich Jesus unterordne, ehre ich den Vater im Himmel vor aller Welt. Damit bin ich bereits die erste sichtbare Frucht geworden.

Ich finde das herrlich befreiend! Ich muss mich nicht stressen, nicht ständig fragen: Wo ist denn deine Frucht? Es reicht, wenn ich Jesus hinterher laufe, an ihm dran bleibe, Jünger bin. Die Frucht kommt dann von selbst.

 

 
Gott zieht im Hintergrund die Fäden PDF Drucken E-Mail

Uns geht es richtig gut. So gut, dass es mir schwer fällt, mich in dieses Elend hineinzuversetzen.
Ich will es trotzdem versuchen:

Ich bin ein Ausländer.  Ich gehöre zu einem Volk, gegen das die Medien hetzen. Warum? Sind wir so anders? Bei uns gibt es viele Kinder, mehr als unter den Einheimischen. Das hatte den Bürgern einmal so viel Angst gemacht, dass sie alle unsere neugeborenen Söhne umbrachten. Stellen Sie sich das nur einmal vor! Auch sonst schickaniert man uns, wo man nur kann. Wir tun nicht nur die reinste Sklavenarbeit - wir sind Sklaven.  Wir sind Unterdrückte einer Regierung, die uns ständig  neue  Lasten aufbürdet. Keiner von uns kommt mehr über die Runden. Unsere Familien hungern, unsere Kinder müssen von klein auf mithelfen - trotzdem reicht es hinten und vorn nicht.
Einmal kam so einer vom Hof des Pharao vorbei. Er sagte, er sei eigentlich einer von uns. Als er das Unrecht sah, wurde er so wütend, dass er einen Aufseher umbrachte. Dann floh er - und wurde nie mehr gesehen.
An uns haben sie dafür ihren Frust ausgelassen! Noch mehr Arbeit, noch mehr Mühe. Ich wollte, ich wäre tot!
Dabei sollen wir doch das von Gott geliebte Volk sein. Aber wo ist dieser Gott?
Wenn er sein geliebtes Volk schon so behandelt, was muss das nur für ein Gott sein?


Ob so ähnlich die Gedanken der Israeliten waren, als sie damals von den Ägpytern unterdrückt wurden? Dabei hatte es so ruhmreich begonnen, vor langer, langer Zeit, als Josef der zweite Mann im Staat war.
Konnte Israel sich noch über diese goldene Vergangenheit freuen?

Ich kann es Ihnen ehrlich nicht sagen. Aber ich kann es sehr gut nachvollziehen, 
wie eine glorreiche Vergangenheit in Vergessenheit gerät, 
wie die eindruckvollsten Gotteserfahrungen zu einem unwirklichen Traum verschwimmen, 
wenn das Schicksal zuschlägt, 
wenn einem der Boden unter den Füßen weggerissen wird 
und man über Jahre und Jahrzehnte nicht mehr auf die Füße kommt.

Kennen Sie solche Momente in ihrem Leben? Oder stecken Sie gerade in solch einer Lebensphase? Dann nehmen Sie das Bibelwort bewusst für sich in Anspruch:


 

Der HERR sprach: Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen,
und ihr Geschrei über ihre Bedränger habe ich gehört.
(2. Mose 3,7)



Denn das, was damals kein Israelit sah oder auch nur zu träumen wagte, geschah weit weg von ihnen in der Wüste.
Dorthin war jener Mose geflohen, der im Affekt einen Sklaventreiber ermordet hatte. Dort in der Wüste zog ihn ein brennender Dornbusch an, der nicht verbrannte. An diesem öden Ort, wo kein Dritter dabei war, da geschah etwas. Da wurde Gottes Handeln sichtbar. Dort erhielt Mose seine Berufung.
Gott hatte sich in den vielen Jahren, dort in der Wüste, außerhalb jeden menschlichen Blickfeldes, einen Leiter geformt. Nun würde er bald kommen, um das Volk Gottes in die Freiheit zu führen. Für fast alle unsichtbar hatte Gott nicht nur das Elend gehört, sondern war längst dabei, für Abhilfe zu sorgen.
Dieser Gott ist heute derselbe wie damals. Er sieht auch das Elend seiner Leute - und es ist ihm nicht egal.
Selbst wenn wir nichts davon sehen: Gott arbeitet schon an einer Lösung. Auch wenn es noch Jahre dauern sollte - am Ende werden alle erleben, wer der wahre Gott ist.
Bis es so weit ist, will ich dieses Wort in Erinnerung behalten. Ja, ich will voller Zuversicht auf Gott warten, egal ob ich schon etwas von ihm sehe oder noch nicht.

 

 
Ein gesegnetes neues Jahr! PDF Drucken E-Mail

 
Richtig aufräumen PDF Drucken E-Mail

„Verzug beim Abriss“ lautete eine Titelzeile der Lokalzeitung vor ein paar Tagen..


Warum ist „ein Abriss" eine Titelzeile wert, fragte ich mich? Was ist an daran das Besondere, dass man über Trümmer, Mülltrennung und Verzögerung schreibt? Die Antwort: Die Sehnsucht nach dem ersten Baustein des Neuaufbaus ist groß. Man möchte das Neue sehen, wartet auf das Neue und will den Schutt des Alten loswerden.  Logisch, dass man darum dem Moment entgegenfiebert, wo das Alte zur Vergangenheit und das Neue zur Gegenwart wird.

Klug ist, wer sich für das Aufräumen die nötige Zeit nimmt, „Klar-Schiff“ macht und dann sauber von vorne anfangen kann. Nur oberflächlich aufräumen geht viel schneller, als gründlich sauber zu machen. Aufräumen, indem man alles unter das Bett räumt oder wild im Schrank stapelt, geht schnell. Doch wehe, man öffnet dann die Tür zum Schrank...

Aufräumen, Altes abreißen, damit Neues werden kann, das gehört zum kleinen 1x1 des Lebens. Das bringen wir unseren Kindern bei, beim Aufräumen im ersten eigenen Zimmer und auch später noch. Wo immer etwas Altes durch Neues ersetzt werden muss, ist es klug, das Alte vorher gründlich zu entsorgen.

Dasselbe gilt auch für unser Leben. Im Laufe unseres Lebens schleichen sich oft Dinge ein, die sich als nicht gut herausstellen, die weg müssen, die blockieren, damit etwas Neues werden kann. Auch hier kann man dieselben Anfängerfehler machen wie beim Zimmeraufräumen, indem man nur oberflächlich, nur nach außen hin aufräumt. Man stapelt seine Altlasten in den Tiefen der Seele. Wehe, jemand oder ein Umstand öffnet dann die falsche Tür.

In den letzten Jahrzehnten sprossen die sogenannten „Seelenklempner“ nur so aus dem Boden. An jeder Ecke findet man heute Lebensberater, die uns anbieten, bei diesen Aufräumaktionen behilflich zu sein. Sie alle versprechen uns, dass sie es richtig machen werden, dass sie das Alte entsorgen wollen, damit wir Neues darauf aufbauen können.


Doch viele dieser Angebote gleichen denen von blinden Blindenführern, sind nicht seriös. Sie schichten die Probleme nur um, von der Stelle, wo es am meisten drückt auf eine andere, womit man dann eine Zeit lang ganz gut leben kann. Denn das, was unser Leben kaputt macht, Schuldgefühle, Versagen, durchlittene Ungerechtigkeit kann kein Berater wegzaubern. Am Ende bleibt immer die Erkenntnis übrig: Ich muss mich doch weiter mit meinen Altlasten herumschlagen. Es wäre zum Verzweifeln, wenn es wirklich keinen Ausweg gäbe. Aber es gibt ihn:

 


In Jesaja 43,19 heißt es:

Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde.


Es gibt die Adresse, an der wir unser ganzes altes Leben entsorgen können. Buchstäblich „ent - Sorgen“! Denn der, der uns Menschen entworfen hat, der unseren Bauplan bis ins letzte Detail kennt, hat dafür eine Deponie eingerichtet: das Kreuz von Golgatha. Das ist der Ort, an dem ein neues Leben begonnen werden kann. Jesus macht es möglich. Wer sich an ihn wendet, bekommt Vergebung, Bewältigung seiner Vergangenheit und ein neues Leben.

Jesus ist die richtige Adresse. Denn kann es etwas Besseres geben, als wenn der Schöpfer höchstpersönlich unser altes Leben entsorgt und daraus etwas Neues werden lässt?

 
Vertrauenskrise PDF Drucken E-Mail

Der Diesel ist in der Krise. Manipulierte Abgaswerte, Täuschungen von Käufern und Behörden haben das Vertrauen in die Automobilbranche und den Diesel gestört. Doch es ist mehr als ein oberflächlicher Skandal. Es ist ein Symptom für eine Gesellschaft, die sich in einer existenziellen Vertrauenskrise befindet. Ich möchte es am Diesel deutlich machen: „Woran erkennt man, dass ein Diesel-Auto eine Dreckschleuder ist? Antwort: Nicht am Auspuff, sondern an den vorgeschriebenen Grenzwerten.“, so schreibt es Rainer Hank in der FAZ vom 6.8. unter der Übeschrift „Am E-Auto wird die Welt nicht genesen. 
Jeder normal Denkende fragt sich: Wo soll eigentlich der Strom für die vielen E-Autos herkommen? Neue Kernkraftwerke, noch mehr Stromtrassen?
Und warum soll der Diesel auf einmal so gefährlich sein?

Kühe sind gefährlicher als Autos

Der Risikoforscher Gerd Gigerenzer stellt klar: „Kühe sind gefährlicher als Autos“. Er sieht auf die Schadstoffe, die mit der Kuhhaltung verbunden sind und rechnet das um auf die Anzahl der dadurch Verstorbenen (FAZ 8.8.).Ob Klimaveränderung, Gendertheater oder Ehe für alle: Was früher galt, scheint heute nicht mehr zu gelten. Die Gründe dafür sind vielfältig. Beim genauen Hinsehen bleiben am Ende nur Widersprüche offen. Wem kann man da überhaupt noch vertrauen? 
Das ist eine gute und wichtige Frage! Denn ohne Vertrauen bleiben Angst und Unsicherheit. Das erleben wir, das spüren wir, weil uns das alle betrifft - nicht nur die Dieselfahrer. Ein anderes Wort für Vertrauen ist übrigens Glaube. Probieren Sie aus, welche Auswirkung es auf Ihr Empfinden hat, wenn Sie diese beiden Worte  andersherum gebrauchen, als Sie es sonst immer tun. Das Neue Testamtent kennt dafür nur ein Wort.

Was kann ich noch glauben?

Unsere Vertrauenskrise ist im Grunde eine Glaubenskrise. Wem kann ich noch glauben? Auch für die Kirche gilt: Sie haben viel Vertrauen verspielt. Dazu beigetragen hat auch die bibelkritische Theologie. Wenn Kirchenführer besser als Gott wissen, was er wirklich gemeint hat, stellt sich auch jedem normal Denkenden die Frage: Was kann ich noch glauben, wenn selbst Theologen nicht mehr glauben? „Uns geht es einfach zu gut, darum kommen wir auf solche Ideen“ - so ähnlich las ich es in einem Kommentar im Rahmen der Dieseldiskussion. Ich fürchte, dass der Schreiber recht hat. Weil wir uns keine Gedanken mehr um existenzielle Fragen machen müssen, machen wir uns allerhand andere Gedanken. Dabei kommt nicht viel Sinnvolles heraus. Wichtiger wäre es, sich der Vertrauenskrise zu stellen, wieder eine Atmosphäre zu schaffen, in der man einander vertrauen, einander glauben kann.

Was durch alle Krisen trägt

Was mich durch alle Krisen trägt, ist unverändert das Wort Gottes. Gott hat sich allen Theologien zum Trotz bis heute nicht geändert. Sein Wort gilt. Er ist so vertrauenswürdig, dass ich ihm guten Gewissens glauben kann. Zu Mose hat Gott gesagt: Ich bin (2. Mose 3,14). Jesus hat dieses „Ich bin“ für uns anschaulich gemacht in den „Ich-bin-Worten“ des Johannesevangeliums. Und im Hebräerbrief (13,8) heißt es: „Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.“

Die Bibel ist für mich das Fundament der Verlässlichkeit. Sie zeigt mir den Gott, dem ich glauben und vertrauen kann. Ob die Vertrauenskrisen unserer Zeit auch darin ihren Urspung haben, dass unsere Gesellschaft immer weniger diesem Gott vertraut?

 
Lieber kein böses Erwachen PDF Drucken E-Mail

 

 

 

 

Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?
Jeremia 8,9


 

 

Stellen Sie sich vor:
Sie wollen Urlaub in einer Ihnen völlig unbekannten Gegend machen. Die Anreise hat bislang problemlos geklappt. Doch jetzt haben Sie sich hoffnungslos verfahren. Sie wissen nicht mehr, wo sie sind.
Ich habe da eine sehr unbewohnte Gegend irgendwo in Mecklenburg/Vorpommern vor Augen: Schlechte Straßen, wenig besiedelt und wenn, dann nur von ziemlich kleinen Siedlungen. Kein Ortsname sagt mir etwas und die Hinweisschilder helfen auch nicht weiter, weil dort auch nur Orte stehen, mit denen ich überhaupt nichts verbinde.

Was machen Sie, um aus der verfahrenen Situation zu kommen?
Zuerst einmal muss der eigene Standort bestimmt werden. Das geht mit einer herkömmlichen Straßenkarte ebenso wie mit einem Navigationsgerät. Während ich auf der Straßenkarte meinen Ort selbst suchen muss, zeigt mir das Navi dank Satellitenortung, wo ich mich gerade befinde.

Ich nutze in der Regel ein Navi.
Ob Sie es mit Karte oder Navi herausbekommen, ist egal, aber wichtig. Denn ohne den eigenen Standort zu kennen, wird es schwierig bis unmöglich, die richtige Richtung zu finden.
Es gibt noch eine dritte Möglichkeit: Haben Sie schon mal versucht, Menschen nach dem richtigen Weg zu fragen? Das kann hilfreich sein - oder aber auch nicht. Manchmal kann man 25 da richtig in die Irre geschickt werden! Ich erinnere mich an einige unfreiwillige Stadtrundfahrten, wo Passanten meinten, es genau zu wissen.Das ist einer der Gründe, warum ich lieber mein Navi dabei habe.

Leider gibt es ein so geniales Teil noch nicht für den Weg durch das Leben. Ich fände das klasse: Morgens das „Lebensnavi" angemacht, kurze Ortung und dann die Erkenntnis: „Hier bin ich jetzt. Ok, ich bin doch etwas zu weit vom Weg zum Leben abgekommen, muss mal eben die Richtung korrigieren!“

Eine Ortungsmöglichkeit für meinen Lebensweg gibt es schon - sie besteht aus dem Worten 35 der Bibel. Sie ist mein Navi durchs Leben. Manchmal komme ich damit nur mühsam weiter. Dann ist es gut, geistliche Berater zu haben, die mir bei der Standortbestimmung und Neuausrichtung helfen können.
Das Risiko dabei ist, dass ich nicht weiß, ob diese Berater den Weg wirklich kennen. Wenn sie nur so tun als ob, können sie zwar richtig überzeugend sein - doch die Zeche habe ich zu zahlen.

Ganz übel erlebte dies das Volk Israel zur Zeit Jeremias. Da gab es viele solcher geistlichen Führer, die das Volk in die Irre führten. Sie kannten zwar die damalige Bibel, aber sie glaubten ihr nicht mehr unvoreingenommen. Sie hatten ihre eigene Lehre entwickelt. Diese Lehre führte das Volk über viele schöne Straßen, lullte es ein in gute Gefühle und versprach die schönste Zukunft. Zu spät kam das böse Erwachen.

Jeremia hatte den Auftrag bekommen, so etwas wie ein richtiger Navigator zu sein. Er sprach Klartext und verschönte die Lage nicht. Verzweifelt warnte er sein Volk, dass es nicht auf die hören solle, die sich als weise ausgaben, obwohl sie längst die Verbindung zu Gott verloren hatten:
„Was können die Weisen Weises lehren, wenn sie des HERRN Wort verwerfen?“

Diese Frage Jeremias war ein Versuch, das Volk zu einer himmlischen Standortbestimmung zu bringen, einem Ehrlich-Werden, wie es wirklich um sie aussah. Jeremias Bemühungen blieben sein Leben lang vergeblich. Am Ende verlor Israel sein Land, seine Heimat.
Wie froh bin ich, wenn mir mein Navi zeigt, in welchem Dilemma ich festsitze. Wie dankbar 60 sage ich: Hurra, jetzt finde ich den Weg da heraus!

Ich glaube, dass unsere Christenheit genau das heute so nötig hat wie Israel damals: Eine ehrliche Standortbestimmung aus der Perspektive der Bibel und eine ehrliche Skepsis gegenüber allen, die nur davon reden, dass alles schön und gut ist und gut werden wird.
Darum: Lieber ein dankbares Erschrecken heute, wo ich noch meinen Weg korrigieren kann, als ein böses Erwachen morgen!
( gesendet am 19.6.17 beim ERF, Wort zum Tag)
 
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Das Wort

Das Wort für Dienstag, 21. August 2018

Wir danken Gott unablässig, dass ihr, als ihr das von uns verkündigte Wort Gottes empfangen habt, es nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Gottes Wort, das auch wirksam ist in euch, die ihr gläubig seid.

1. Thessalonicher 2,13

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1,14

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